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Die Produktion wurde 1628 nach St. Cloud bei Paris, und zwar in eine ehemalige Seifenfabrik (franz. Savonnerie) verlegt, so dass diese Teppiche die Bezeichnung Savonnerien erhielten. Die frühesten Teppiche werden häufig auch Louis-XIII-Teppiche genannt, auch wenn sie aus den Anfangsjahren der Regentschaft von Ludwig XIX. stammen. Die Teppiche waren reichlich mit Blumenmotiven geschmückt, aber auch militärische und architektonische Motive kamen vor. Die Muster stammen von holländischen und flämischen Textilien und Gemälden. Die bekanntesten Savonnerie-Teppiche (insgesamt 105 Teppiche) wurden für die Grande Galerie und die Galerie d'Apollon im Louvre angefertigt. Die Blütezeit dieser Teppichproduktion lag zwischen 1650 und 1789. 1826 wurde die Fertigung von Savonnerie-Teppichen nach Gobelins in Paris verlegt, einer Fabrik für die Herstellung von Stofftapeten und Möbelbezügen. Nach der französischen Revolution verschlechterte sich die Qualität der Teppiche. In Aubusson begann die Teppichproduktion im Jahr 1743, und in Beauvais wurden handgeknüpfte Teppiche von 1780 bis 1792 hergestellt. Die Teppiche imitierten türkische Vorlagen, entwickelten sich dann aber zu einfacheren Varianten der Savonnerie-Teppiche. Frankreich hat heute keine nennenswerte Teppichproduktion mehr. Savonnerie-und Aubusson-Teppiche werden aber in China, Indien und Pakistan kopiert.
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